Britische Polizei blockiert 43 Domains im Kampf gegen Krypto-Betrug
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Globale Regulierungsbehörden greifen angesichts der Zunahme von Krypto-Verbrechen hart durch, um Anleger vor betrügerischen Aktivitäten zu schützen. Am Freitag sperrte die britische Polizeibehörde National Fraud Intelligence Bureau (NFIB) 43 Domains, die für betrügerische Machenschaften genutzt wurden.

Dem Bericht zufolge entdeckte die NFIB mehrere gefälschte E-Mails, die vorgaben, im Auftrag bekannter Krypto-Börsen wie Blockchain.com zu agieren. Der Fund dieser gefälschten E-Mails veranlasste die NFIB, ihre Ermittlungen zu intensivieren, um stichhaltige Beweise zu sichern.

Britische Behörden gehen gegen gefälschte Webseiten vor

In einer nachfolgenden Erklärung gab der amtierende Kommissar der Londoner City Police, Pete O’Doherty, bekannt, dass die verdächtigen Domains legal registriert waren. Der Kommissar wies darauf hin, dass „actionfraud.info“ und „department-fraud.com“ zu den gesperrten Domains gehörten.

Er erklärte, dass sofort nach der Identifizierung der gefälschten Domains durch die NFIB die Sperrung der Webseiten angeordnet wurde. Zusätzlich zur Sperrung der verdächtigen Webseiten führte die NFIB präventive Maßnahmen zum Schutz der Anleger ein.

Die Strafverfolgungsbehörden forderten Betrugsopfer auf, den Vorfall über die offizielle Website der NFIB zu melden. Der Bericht zeigt, dass die NFIB im vergangenen Jahr mit den Ermittlungen zu betrügerischen Machenschaften begonnen hat.

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Im Dezember hatte die NFIB rund 300.000 gefälschte Webseiten im Zusammenhang mit betrügerischen Aktivitäten gesperrt. Der Bericht der NFIB stellte fest, dass Kriminelle mit dem technologischen Fortschritt kreative Methoden entwickeln, um Kunden in ihre zweifelhaften Machenschaften zu locken.

Die Strafverfolgungsbehörden stellten fest, dass Kriminelle Phishing-Betrügereien einsetzen, um Kunden ihr hart verdientes Geld abzuluchsen. Die Hacker behaupteten, die Kunden hätten Preise wie Tupperware-Sets gewonnen, um sie in ihre betrügerischen Machenschaften zu locken.

Anstieg von Krypto-Verbrechen

Während sich Kunden über den Verlust erheblicher Summen beklagen, hat die NFIB ihren Schwerpunkt auf die Analyse von betrugsbezogenen Straftaten im Finanz- und Kryptosektor verlagert. Die laufenden Ermittlungen der NFIB spiegeln den regulatorischen Ansatz globaler Behörden wider, um Kriminelle zu fassen, die in der Krypto-Industrie lauern.

Ein aktueller Bericht vom 2. Januar belegt, dass Phishing-Betrügereien eine effektive Methode von Kriminellen sind, um die Krypto-Community zu bestehlen. Außerdem veranschaulichte der Bericht, dass die Hacker einen Phishing-Link starteten, der mit dem bekannten Hardware-Wallet-Hersteller Trezor verbunden war.

Der Phishing-Vorfall auf der Trezor-Plattform setzte rund 66.000 Nutzer dem Verlust vertraulicher Informationen aus. Kurz nachdem der Vorfall gemeldet wurde, bestätigten 41 Kunden, dass sie nach dem Klicken auf den Phishing-Link aufgefordert wurden, vertrauliche Informationen, einschließlich Wallet-Details, anzugeben.

Faktoren, die zu Phishing-Angriffen beitragen

Tage nach dem Trezor-Vorfall meldete die Krypto-Community einen Phishing-Angriff auf bekannte Web3-Unternehmen. Der Bericht zeigte, dass die Hacker im Januar rund 11.499 Phishing-Links starteten.

Eine Überprüfung der Phishing-Links ergab, dass die Hacker vorgaben, mit Manta Network, AltLayer, OpenSea, Optimism, zkSync und SatoshiVM zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus bedauerte die Krypto-Community, dass die Hacker gefälschte Token-AirDrops einsetzten, um Anleger zu betrügen.

Die durch die Phishing-Angriffe verursachten Schäden zwangen die Regulierungsbehörden zum sofortigen Handeln, um das Problem anzugehen. Am 24. Januar stellten Strafverfolgungsbehörden fest, dass die Hacker das E-Mail-Marketing-Unternehmen MailerLite kompromittiert hatten.

Ein Bericht des Untersuchungsteams wies darauf hin, dass ein Mitarbeiter von MailerLite in die Falle der Hacker geraten war und auf den Phishing-Link geklickt hatte. Der Mitarbeiter von MailerLite folgte den Anweisungen auf dem gefälschten Link und füllte die Google-Anmeldeseite aus. Kurz nachdem der Mitarbeiter den Registrierungsprozess abgeschlossen hatte, griffen die Hacker auf Web3-Konten zu, um sensible Daten der Kunden zu stehlen.

Fazit

Die britische Polizeibehörde NFIB geht entschlossen gegen betrügerische Aktivitäten im Kryptosektor vor. Die Sperrung von 43 Domains und die Aufklärung von Phishing-Attacken zeigen das konsequente Handeln der Behörden. Als Krypto-Investor solltest du wachsam sein und verdächtige E-Mails oder Webseiten kritisch prüfen. Melde Betrugsversuche umgehend der NFIB und nutze stets sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung für deine Krypto-Wallets. Gemeinsam können wir für mehr Sicherheit im Krypto-Space sorgen.sharemore_vert

Kevin Decker

By Kevin Decker

Kevin Decker, ein erfahrener Wortschmied, hat sich darauf spezialisiert, aufschlussreiche und fesselnde Artikel über Kryptowährungen zu verfassen. Mit einem tiefen Verständnis für Blockchain-Technologie und Markttrends navigiert er durch die komplexe Welt der Krypto und liefert informative Beiträge, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Enthusiasten ansprechen. Kevins Schreibstil ist ein Leitlicht im stetig wandelnden Bereich der digitalen Finanzen.

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